Ukuthula -Ein Lied für den Frieden
https://www.youtube.com/watch?v=yNqmpQPp-ns

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Pazifist, Philosoph und Schriftsteller, Initiator der Anti-Atom-Bewegung

Günther Anders

Günther Anders (1902 – 1992)

Hiroshima ist überall

Der Schriftsteller Günther Anders nahm 1958 an der Weltkonferenz gegen Atombomben in Tokio teil und berichtete, dass die Delegierten allesamt den Blick zum Boden senkten, als sie mit den überlebenden Opfern von Hiroshima zusammentrafen. Der Grund war, schreibt er, «dass wir uns voreinander schämten: und zwar schämten Menschen zu sein». Die erste Reaktion sei so etwas gewesen wie eine Weigerung, zu dieser Gattung zu gehören: «uns denjenigen zuzurechnen, die unsereinem so etwas hatten antun können.»

In seinen Tagebuchaufzeichnungen gebe es «kein Aroma des fernen Ostens», schrieb Anders, nichts von Tee-Zeremonien, Tempeln, Geishas, Zen-Budhisten oder Reisbauern. Statt dessen einen sehr nahen Osten. Denn Hiroshima sei nicht mehr weit weg, sondern überall. Die Hauptleistung des Atomzeitalters bestehe ja eben darin, die Ferne selbst annulliert zu haben: Nicht mehr nur Zeitgenossen seien wir, sondern Zeitgenossen und Raumgenossen in der mörderischsten Nachbarschaft.

Und gegen Ende des Tagebuchs schreibt Anders: «Diese Seiten sind durchaus nicht nur für diejenigen bestimmt, die ohnehin ahnen, worum es geht, und die ohnehin den Mut zur heute gebotenen Angst aufbringen. Sondern vor allem für diejenigen, die, aus Angst vor diesem Mut, diese ihre Angst als Mut ausgeben.» (Helmut Scheben, Infosperber)

Günther Anders: Der Mann auf der Brücke. Tagebuch aus Hiroshima und Nagasaki. 1958

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Ein Leben für den Frieden

Martin Luther King

Martin Luther King (1929 – 1968)


Für Pazifismus und globale Gerechtigkeit

Michael Held

Michael Held (1941 – 2017)   Bild: © Struthoff
http://www.netzwerk-friedenssteuer.de/index.php/140-michael-held-ist-gestorben


Garry Davis

Garry Davis                                                                                                                  amerikanischer Friedensaktivist und Initiator der Weltbürgerbewegung (1921 – 2013)
http://www.welt-buerger.org/bio_gdavis.php

Erinnerung an Petra Kelly (29.11.1947 – 1.10.1992)

Petra Kelly stand für: Frieden ohne Wenn und Aber, konsequente Antiatompolitik, kompromissloses Eintreten für den Erhalt der Umwelt, die Einhaltung der Menschenrechte überall auf der Welt, Frauenemanzipation, Gestaltung einer gerechten Welt, ohne soziale Missverhältnisse. Petra Kelly wäre am 29. November 70 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass weisen wir auf einen Text hin, mit dem ihre Freundin Christiane Gollwitzer 15 Jahre nach ihrem Todestag in einem persönlichen Text an das Schicksal von Petra Kelly erinnert, die von Jugend an erfüllt war von einer glühenden Ungeduld, die die Welt besser machen wollte, gerechter, und fest überzeugt davon war, dass das gelingen könne wenn man sich nur unermüdlich darum bemühte: „Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt“ (Günter Eich) zu sein.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004636.html